Wenn „Kind sein“ nicht leichtfällt (2020)

Anna ist 9 Jahre alt. Lernen fällt ihr schwer, sie ist unkonzentriert und hat immer weniger Erfolg in der Schule. Gerne würde Anna Sport im Verein machen oder ein Musikinstrument spielen. Aber all das sind Dinge, die für sie nicht möglich sind.
Anna erlebt keine unbeschwerte Kindheit. Schon bald hat sie angefangen viel Verantwortung zu übernehmen. Denn Annas Mutter hat Depressionen. Großeltern, die sie unterstützen hat sie nicht. Ihr Vater verdient in seinem Beruf gerade mal so viel, dass die kleine Familie über die Runden kommt.
In solchen Fällen kommen ehrenamtlich engagierte Paten zum Einsatz. Sie unterstützen die Familie bei Behördengängen, helfen beim Ausfüllen von Anträgen oder bieten Hilfe bei schulischen Belangen an. Anna und ihre Familie werden dadurch entlastet. Gemeinsam wird Schritt für Schritt überlegt und der Alltag dadurch für alle leichter.
Anna besucht mittlerweile eine Gruppe für Kinder psychisch erkrankter Eltern und lernt, dass sie nicht die Verantwortung für ihre Familie übernehmen muss. Ihr Selbstbewusstsein ist gestärkt und Kind-sein wird wieder möglich. Nachhilfe wird bezahlbar, nachdem entsprechende Anträge gestellt und genehmigt wurden. Die Schule macht Anna wieder Spaß und erste Erfolge stellen sich ein.
Aber kein Ehrenamt ohne professionelle Anleitung. Kein Engagement ohne Anbindung. Kein Einsatz ohne Anerkennung.
Damit Kinder wie Anna und ihre Familie auch in Zukunft Unterstützung durch ehrenamtliche Paten bekommen können, benötigt die Caritas Ost-Württemberg Ihren Beitrag. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Hilfe direkt da ankommt, wo sie benötigt wird: Bei Kindern wie Anna, bei uns in der Region.

Robert Kloker (Dekan Ostalb), Prof. Dr. Sven van Meegen (Dekan Heidenheim), Markus Mengemann (Regionalleiter)

Kirchliche Wohnrauminitiative (2019)

Die "Kirchliche Wohnrauminitiative" greift das Missverhältnis zwischen leerstehendem Wohnraum und Wohnungssuchenden auf und bietet Hilfestellung an.

Die Projektbeauftragte Inga Grosse sucht potenzielle Vermieter und versucht mit ihnen über die Gründe der Nicht-Vermietung ins Gespräch zu kommen. Dadurch, dass Frau Grosse Hilfestellung gibt bei sämtlichen Umständen, die mit einer Vermietung zu tun haben, sollen die Vermieter ihr bisheriges Unbehagen bzgl. einer Vermietung aufgeben und ihre Räumlichkeiten an Hilfsbedürftige vermieten.
Frau Grosse kennt auch die Mieter und sicht passende Mieter für die Vermietung aus, bringt potenzeille Mieter und Vermieter zusammen. Während des ganzen Prozesses ist der Vermieter frei, sich für oder gegen eine vermietung zu entscheiden.
Kommt eine Vermietung zustande, hilft Frau Grosse auch bei den Formalitäten und begleitet sowohl Mieter als auch Vermieter im ersten Jahr der Vermietung. So sollen Konflikte minimiert und das Miteinander so gut wie möglich gestaltet werden.

Wenn Sie sich vorstellen können, unter diesen Voraussetzungen doch Ihre schon lange leer stehende Wohnung oder sogar ein Haus zu vermieten, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Grosse auf. Die Kontaktdaten finden Sie unten.
Wenn Sie jemanden kennen, der zwar eine Wohnung oder ein Haus hat, sich aber mit der Vermietung schwe3r tut, dann weisen Sie ihn oder sie doch auf dieses Projekt der Caritas hin. Es kann die Chance sein, den leerstehenden Wohnraum wieder mit Leben zu füllen und somit dem Wertverlust entgegen zu arbeiten.

Die Kontaktdaten von Frau Grosse:
Weidenfelder Straße 12
73430 Aalen
Tel. 0 73 61 / 5 90 54
Fax 0 73 61 / 5 90 59
E-Mail Inga Grosse
Außerdem ist Frau Grosse über die Caritas in Heidenheim (Tel. 07321-35900) zu erreichen. Lassen Sie sich bitte mit ihr verbinden.

Mach dich stark - Die Initiative für Kinder im Südwesten (2018)

Kinder sind zusammen mit betagten Menschen die am meisten von Armut betroffenen Menschen, weil sie dieser Situation am wenigsten gut entgegenwirken können. Darum richten die Caritas und die Kirchengemeinden in besonderer Weise ihr augenmerk auf diese Personengruppen und möchten nicht nur sensibilisieren für die Situation, sondern auch zu einem solidarischeren Miteinander in der Gesellschaft ermutigen.

Der Auftaktgottesdienst zur Themenwoche findet am 23. September mit Weihbischof Thomas-Maria Renz in unserer St. Petrus und Paulus Kirche in Niederstotzingen statt.
Zu diesem Gottesdienst sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst wird es ein gemeinsames kostenloses Mittagessen in der Stadthalle in Niederstotzingen geben.
Für Kinder gibt es dann im Anschluss noch einen Spielenachmittag in und um die Stadthalle herum.

Weitere Hinweise und Informationen zur Aktion finden Sie hier, ein Video mit einem Interview des SWR mit Dekan van Meegen, in dem das Thema auch angesprochen wird, finden Sie hier.